Wie du im Alltag die Umwelt schützen kannst

Um die Fridays for Future Bewegung ist es in den letzten Wochen ein wenig still geworden. Dies liegt sicherlich an der Tatsache, dass in den meisten Bundesländern bereits Sommerferien sind. Vielleicht neigen sie sich in deinem Bundesland sogar schon wieder dem Ende zu. In diesem Artikel möchten wir dir ein paar Anregungen geben, wie du ganz einfach im Alltag oder auch im Sommerurlaub etwas für die Umwelt tun kannst.

1. Vermeide Abgase
Sicherlich hast du selbst noch keinen Führerschein und kommst daher gar nicht erst in die Versuchung, häufig das Auto zu nehmen. Bestimmt fieberst du schon dem Tag entgegen, an dem du deine erste Fahrstunde nehmen kannst oder vielleicht bist du auch schon mittendrin. Doch denke daran, was du mit jeder Fahrt der Umwelt antust. Das heißt jetzt nicht, dass du gar kein Auto fahren sollst, doch überlege das nächste Mal, wenn du deine Eltern bittest, dich irgendwo hinzufahren, ob du nicht zu Fuß gehen oder das Fahrrad nehmen kannst. Denn Bewegung schadet ja nie. Und wenn dein Ziel zu weit entfernt ist, dann kannst du bestimmt auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen, auch wenn der Weg dadurch länger dauert als mit dem Auto.

2. Sammelt Müll ein
Bestimmt hast du auch schon von Müll-Sammel-Aktionen gehört. Im Internet gibt es immer wieder Videos von Menschen, die den Strand oder Wälder säubern. Starte doch gemeinsam mit deinen Freunden eine Aktion in deiner Stadt und säubert euren Park oder den Wald. Ihr werdet bestimmt überrascht sein, wie viel Müll ihr in der Natur finden werdet.

3. Kaufe Lebensmittel aus deiner Region
Schau dich im Supermarkt mal genau um. Da gibt es Erdbeeren aus Spanien, Weintrauben aus Indien oder Paprika aus Griechenland. Klar, denn dort wächst durch die Sonne alles viel schneller als bei uns. Doch diese Lebensmittel sind schlecht für die Umwelt, denn erstens müssen sie stark behandelt werden, um die lange Reise zu überstehen und zweitens weißt du bestimmt schon, dass auch der Transport sehr schlecht für die Umwelt ist.
Natürlich lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass die Lebensmittel Transportwege hinter sich haben, du kannst nicht ausschließlich Produkte aus der Umgebung kaufen aber versuche doch einfach mal ein bisschen darauf zu achten. Außerdem schmecken die deutschen Erdbeeren sowieso am besten und das Pflücken auf dem Bauernhof macht auch noch Spaß.

4. Keine Palmen aus Plastik
Seit ein oder zwei Jahren sind Schwimmtiere für den Pool wieder beliebt geworden. Jetzt gibt es Luftmatratzen in Form von Pizzastücken oder Eis am Stiel, Donuts als Schwimmreifen oder, als Highlights, bunte und glitzernde Einhörner und Flamingos. Doch wenn du im Urlaub oder zu Hause darüber nachdenkst, ein solches Einhorn zu kaufen, dann denke doch an die Folgen für die Umwelt, denn nachhaltig ist der Spaß nicht. Sicherlich wirst du ein oder zwei Sommer lang deine Freude daran haben, doch spätestens im dritten Sommer landet der Flamingo einsam und vergessen im Keller und schließlich auf dem Müll. Überleg also, ob es nicht die alte Luftmatratze auch tut.

5. Trenne den Müll
Die Mülltrennung ist eine Sache für sich. Denn sie ist nicht nur von Bundesland zu Bundesland verschieden, jede Gemeinde hat ihr eigenes System. Und jetzt mal Hand aufs Herz. Trennt ihr zu Hause wirklich richtig? Mach dich im Internet schlau, was genau in welche Tonne kommt und werde der oder die Müllbeauftragte der Familie. Denn der grüne Punkt auf der Verpackung nützt überhaupt nichts, wenn sie zusammen mit dem Kaffeefilter in der grauen Tonne landet.

Nun hast du ein paar Tipps bekommen, wie du mit ganz kleinen Schritten etwas für die Umwelt tun kannst. Du merkst, dass es nicht immer die ganz großen Taten sein müssen, um einen winzigen Schritt für die Rettung unseres Planeten zu tun. Doch jeder noch so kleine Schritt ist wichtig.

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