Vokabel lernen leicht gemacht – 3 Tipps!

Ganz klar, Karteikarten helfen sehr beim Lernen von Vokabeln und sind uneingeschränkt zu empfehlen. Auf der einen Seite der Karte die neuen Vokabeln oder Redewendungen in der Fremdsprache notieren, auf der anderen die deutschen Übersetzungen- und dann immer wieder den Stapel durchgehen, mischen, gekonnte Vokabeln herausnehmen, mischen, noch einmal das Ganze mit allen Karten usw., bis alles sitzt. Zum Vokabellernen gibt es heute auch viele Apps, die im Prinzip wie Karteikarten funktionieren, bei Jugendlichen aber erfahrungsgemäß besser ankommen und die sie auf ihrem Smartphone dann immer dabei haben. Wir haben aber auch noch ein paar weitere Tipps für Schülerinnen und Schüler zusammengestellt, die beim gezielten Aufbau des Wortschatzes in der Fremdsprache helfen können. Und bald ist ja im Übrigen auch Urlaubszeit: da lässt sich im Auslandsurlaub das ein oder andere vielleicht gleich in der Praxis anwenden.

Tipp 1: Assoziationen bilden

Schwierige Vokabeln lernen sich leichter, wenn Assoziationen mit ihnen verknüpft werden. Längere Vokabeln kann man dabei zusätzlich in ihre einzelnen Bestandteile zerlegen. Sinnvoll ist es natürlich, wenn die Assoziation etwas mit dem Wort selbst zu tun hat, es kann aber durchaus auch einmal eine lustige Eselsbrücke sein. Wenn die Vokabel erst einmal sitzt und angewendet werden kann, ist es letztlich egal, wie sie in den aktiven Wortschatz gelangt ist.

Tipp 2: Abwechslung

Immer nur Grammatik büffeln und Vokalen wiederholen ist ermüdend und macht den meisten Schülerinnen und Schülern auch einfach keinen großen Spaß. Um Abwechslung in den Lernalltag zu bringen, kann zum Beispiel einmal ein fremdsprachiger Film mit Untertiteln geschaut werden oder ein Internetradiosender aus dem jeweiligen Land gehört werden. Auch wenn der Sender nur nebenbei läuft: es bleibt nebenbei immer etwas hängen und auch in Sachen Aussprache lernt man auf diese Weise viel dazu.

Tipp 3: Anwendung

Was früher die Korrespondenz mit einer Brieffreundin oder einem Brieffreund war, ist heute der Chat auf Facebook, Instagram & Co. Einfach einen kurzen Kommentar hinterlassen oder eine Kommunikation mit einem Partner in der entsprechenden Fremdsprache beginnen. Bei diesem schnellen, lockeren Austausch lernt man vor allem viele Redewendungen, die aktuell in der Sprache tatsächlich verwendet werden. Schulbücher sind da zwangsläufig manchmal etwas hinterher bzw. schenken diesem Thema nicht so viel Bedeutung. Also einfach munter drauflos chatten und checken, was bei der britischen, französischen oder spanischen Jugend so angesagt ist und wie sie es sagen.

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