SOS-Lerntipps – Last-Minute-Prüfungsvorbereitung

Das kennen leider viele Schülerinnen und Schüler nur zu gut: Ein paar Tage vor der Klausur, oder sogar am Vorabend, stellen sie plötzlich fest, dass sie den Stoff zur Prüfungsvorbereitung noch nicht ausreichend gelernt haben oder dass das Gelernte einfach noch nicht richtig „sitzt“. Was nun? Hier 5 SOS-Lerntipps zur Prüfungsvorbereitung in letzter Minute.

1

Keine Panik!

Eine negative Einstellung und Panik blockieren nur und kosten die letzte verbleibende Zeit. Besser sollte man versuchen, sich zu motivieren – „Ich versuche jetzt mein Bestes und werde nächstes Mal eher anfangen mit dem Lernpensum.“ – und dann ganz gezielt beginnen mit den Last-Minute-Prüfungsvorbereitungen. Oft stellt sich hier auch schnell heraus, dass es doch gar nicht so schlimm steht und doch das eine oder andere aus dem Unterricht „hängen geblieben“ ist.

2

Lernzettel selbst herstellen

Es hilft nicht unbedingt, vor allem, wenn die Zeit knapp wird, immer wieder ganze Kapitel und zahlreiche Arbeitsblätter Satz für Satz durchzulesen. Besser den zu lernenden Stoff mit eigenen Worten zusammenfassen und versuchen, die wichtigsten Stichpunkte, Zahlen, Daten etc. auf eine einzige DIN A4 Seite zu bringen. Bei dieser aktiven Komprimierung des Stoffes hat man oft das meiste praktischerweise gleich schon verstanden und gelernt.

3

Individuelle Eselsbrücken

Die klassischen Eselsbrücken für Geschichtsdaten oder Lateinische Grammatik sind allgemein bekannt. Aber wenn schnell noch viel Wissen aufgenommen werden muss vor der Prüfung, helfen auch selbst erstellte Eselsbrücken. Zum Beispiel kann man versuchen, mit den Anfangsbuchstaben der zu lernenden Stichworte ein einigermaßen sinnvolles Wort zu bilden und anhand dessen die Lerninhalte mehrfach wiederholen. Für die anstehende Prüfung wird es dann schon einmal als Erinnerungshilfe reichen.

4

Den Stoff vortragen

Manchmal hat man sich einfach „verzettelt“, sitzt vor einem riesigen Berg an Unterlagen und kann Wichtiges und weniger Relevantes nicht mehr unterscheiden. Da kann es helfen, jemanden einmal zu erzählen, worum es eigentlich gerade inhaltlich geht. Den Prüfungsstoff mit eigenen Worten zusammenzufassen und Eltern, Geschwistern oder Freunden einmal laut vorzutragen ist darüber hinaus auch immer sehr sinnvoll und hilft beim Verstehen und späterem Erinnern der Inhalte in der Klausur.

5

Pausen und Entspannung einplanen

Auch wenn die Zeit noch so knapp wird – das Gehirn braucht zwischendurch einfach Pausen, damit es insgesamt leistungsfähig bleibt. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, 10 Minuten entspannte Musik hören, mit der besten Freundin oder dem besten Freund telefonieren – und dann kann es auch wieder gezielt weitergehen mit dem Endspurt zur Prüfungsvorbereitung.

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