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So wird Ihr Kind eine Leseratte

Ist Ihr Kind glücklich und zufrieden, wenn es sich nach dem Abendessen mit seinem heißgeliebten Harry Potter Band in sein Zimmer verziehen kann? Und stehen Bücher bei Ihrem Kind ganz oben auf den Wunschlisten für Weihnachten und den nächsten Geburtstag?
Herzlichen Glückwunsch, dann ist Ihr Kind bereits eine Leseratte.

Doch warum ist es so wichtig, dass unsere Kinder in Zeiten von Internet und Smartphones noch ein Buch lesen? Die Antwort ist, dass man das Lesen als ein Schlüssel zu Wissen und Bildung bezeichnet. Außerdem regt das Schmökern in einem Buch die Phantasie Ihres Kindes an.

Vielleicht kann Ihr Kind aber mit einem guten Buch (noch) nichts anfangen und geht nach der Schule und in den Ferien lieber einem anderen Hobby nach. Das ist natürlich auch in Ordnung, aber trotzdem braucht man das Lesen für die Schule und am Ende auch für sich selbst. Wir haben Ihnen ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren Nachwuchs zum Lesen motivieren können:

1. Seien Sie ein Vorbild.
Das klingt logisch und einfach. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie spannend die Lektüre eines Buches sein kann und zelebrieren Sie dies. Machen Sie Ihre Kinder neugierig auf die Geschichten, die in den Büchern auf sie warten.

2. Begeben Sie sich gemeinsam auf die Suche.
Gehen Sie zusammen mit Ihrem Kind in die örtliche Stadtbücherei und stöbern Sie durch die Regale. Vielleicht gibt es ein Buch zu einem Film oder einer Fernsehserie, die Ihr Kind gerne sieht. Oder erzählen Sie, was Sie als Kind gerne gelesen haben. Machen Sie sich auf die Suche.

3. Machen Sie es spannend.
Wenn ihr Kind noch jünger ist aber bereits lesen kann, dann lesen Sie ihm aus einem Buch vor. Und dann hören Sie auf, wenn es am spannendsten ist. Ihr Kind wird dann bestimmt zum Buch greifen, weil es unbedingt wissen will, wie es weiter geht.

4. Nutzen Sie digitale Medien
Ja, wir lesen auch noch sehr gerne in einem echten Buch mit Seiten aus Papier. Aber wenn ihr Kind vielleicht schon ein Tablet hat, dann lassen Sie es doch E-Books lesen. Es gibt übrigens auch Apps zum Lesenlernen.

5. Finden Sie Alternativen
Wenn Sie Ihrem Kind absolut kein Buch schmackhaft machen können, dann ist das für den Anfang ja auch nicht schlimm. Schließlich schrecken ja auch viele Erwachsene vor dicken Schmökern zurück. Wie wäre es also mit einer Alternative wie zum Beispiel Comics oder Zeitschriften für Kinder. Diese sind meist bunter gestaltet, als Bücher und enthalten nicht nur eine Geschichte, sondern mehrere kleine.

6. Einen schönen Ort finden
Vielleicht ist die heimische Couch ja auch nicht die richtige Umgebung zum Lesen. Probieren Sie doch gemeinsam mal aus, an unterschiedlichen Orten zu lesen. Mit einem kleineren Kind können Sie eine Höhle im Kinderzimmer bauen. Oder Sie packen die Bücher ein und gehen raus und machen es sich im Park auf einer Picknickdecke gemütlich (Proviant nicht vergessen). Im Winter können Sie in einem Café eine heiße Tasse Kakao beim Lesen genießen.

Probieren Sie einfach mal aus, was sich für Sie und Ihr Kind richtig anfühlt. Setzen Sie sich dabei aber nicht unter Druck. Lesen ist, wie eingangs aufgezeigt, zwar wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes, jedoch sollten Sie es behutsam angehen, wenn Ihr Kind absolut kein Buch in die Hand nehmen möchte. Sprechen Sie im Zweifelsfall auch mit dem Lehrer, ob vielleicht eine Leseschwäche vorliegt.

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