So gehst du entspannter mit Schulstress um

Die nächsten Klassenarbeiten stehen an und du weißt nicht, wie du den ganzen Stoff lernen sollst?
Es scheint viel zu wenig Zeit zu bleiben und der Stress verfolgt dich in deine Träume und raubt dir
vielleicht sogar den Schlaf? Jetzt heißt es zuallererst Ruhe bewahren!
Du solltest dir jetzt zwei Dinge klarmachen:
1. Es lässt sich nicht ändern, dass aktuell so viel Arbeit für die Schule auf dich wartet.
2. Du kannst aber etwas an deiner Einstellung ändern und viel entspannter mit dem Stress
umgehen.
Am ersten Punkt können wir also nicht viel machen. Wir haben keinen Einfluss auf deine Lehrer
oder Lehrpläne. Die Klassenarbeiten musst du selbst schreiben und die Referate selbst halten.
Jetzt kommt aber die gute Nachricht: Du kannst den Stress reduzieren und deine Einstellung
verändern.

Eine schlechte Note ist nicht das Ende der Welt!

Eines vorweg gesagt: Wir möchten dich nicht zu einer “ist mir doch egal”-Einstellung bringen.
Natürlich wäre es toll, wenn du gute Noten schreibst und am Ende deiner Schulkarriere einen
guten Abschluss machst. Dies kannst du durch Lernen und eine gesunde Einstellung zu dem
Thema erreichen. Es ist aber nicht förderlich, wenn du dir zu viel Leistungsdruck machst. Wenn du
dir erstmal klar machst, dass es sehr viele Dinge im Leben gibt, die deutlich schlimmer sind als
eine fünf in Mathe, dann hast du weniger Druck. Und dadurch wiederum gehst du entspannter an
die Sache ran und die Chance auf eine gute Note ist deutlich höher. Versuche dich also beim
Lernen nur auf den Stoff zu konzentrieren und denke nicht daran, was alles schief gehen könnte.
Dies gilt übrigens gleichermaßen für Klassenarbeiten, Referate, Projekte und auch für
Hausaufgaben.

Nicht alles auf den letzten Drücker!

Oft entsteht der Stress dadurch, dass man zu spät mit dem Lernen oder der Arbeit für ein Referat
anfängt. Zu wenig Zeit erhöht den Druck ungemein. Wenn du rechtzeitig anfängst, dann kannst du
darauf vertrauen, dass du genügend Zeit hast den Stoff aufzuarbeiten. Und ohne den Stressfaktor
Zeit kann die Vorbereitung auf ein Projekt oder eine Klassenarbeit sogar richtig Spaß machen.
Dabei ist es für deine Konzentration auch viel besser, wenn du jeden Tag ein wenig Zeit zum
Lernen einplanst, als dass du am Ende ein oder zwei ganze Tage damit verbringst. Und ganz
wichtig: Was du am Tag vor der Klassenarbeit nicht weißt, dass kannst du dir in einem Tag auch
nicht mehr aneignen. Also lege am Vortag deine Bücher rechtzeitig weg und lenke dich mit etwas
schönem ab.

Was war nochmal dein Hobby?

Richtig, es gibt ja im Leben noch etwas anderes, als Schule. Vielleicht bist du sportlich aktiv oder
du liest gerne ein gutes Buch. Bitte du dir einen Gefallen und lass dir ausreichend Zeit, deinem
Hobby nachzugehen. Denn hierbei kannst du den Kopf freibekommen und dich ablenken.
Außerdem gibt dir dein Hobby Kraft und Motivation für die Schule. Besonders toll ist es, wenn du
draußen an der frischen Luft bist. Also raus mit dir, schnapp dir dein Buch und geh zum Lesen in
den Park oder an den See. Und das schlechte Gewissen lässt du bitte zu Hause.
Die beste Zeit deinem Hobby nachzugehen ist kurz vor der Klassenarbeit. Du kannst jetzt eh nichts
mehr machen und es hilft dir nicht, wenn du total nervös in die Schule kommst. Also bau die
Nervosität ab, indem du dir etwas Gutes tust. Mach Sport, geh mit deinen Freunden ins Kino oder
in die Eisdiele.

Schlafen und Essen nicht vergessen.

Aber natürlich solltest du dir vor dem wichtigen Tag nicht die Nacht um die Ohren schlagen.
Gerade jetzt ist es wichtig, dass du ausreichend Schlaf bekommst. Dein Körper braucht Kraft, denn
nur so kannst du dich konzentriert auf den Weg in die Schule machen. Und bitte vergiss dein
Frühstück nicht. Es muss ja nicht ein großer Teller Rührei mit Speck sein aber ein ausgewogenes
Frühstück liefert dir die Energie, die du jetzt brauchst.
Deine Arbeit oder dein Referat musst du nun alleine schreiben. Aber probiere unsere Tipps für
weniger Stress beim Lernen aus und berichte uns gerne von deinen Erfahrungen und
Stolpersteinen.

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