Macht nicht nur in den Ferien Spaß: Die eigene Stadt erkunden

Für alle, die in den Sommerferien zu Hause geblieben sind oder schon wieder von der Urlaubsreise zurück sind, haben wir hier noch einen Tipp für die verbleibende Ferienzeit: Wie wäre es denn einmal damit, die eigene Stadt zu erkunden? Sich an Orte zu begeben, die man noch gar nicht kennt? Als wären Sie ein Urlaubsgast, der alles neu entdeckt.

Nehmen Sie doch einfach einmal einen Stadtplan von Ihrer Stadt in die Hand und schauen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wo Sie wohnen, wo die Schule liegt – und was es in der Nähe sonst noch auf der Karte erkennt. Und dann, wo es in der eigenen Stadt überhaupt noch nicht war. Hier lassen sich dann bestimmt ein paar schöne Ziele finden, wohin sich ein gemeinsamer Ausflug lohnen würde.

Je nach Alter können Schülerinnen und Schüler aber auch einmal alleine oder gemeinsam mit Freunden losziehen, um ihre Stadt zu erkunden. Das geht zum Beispiel im Rahmen einer „Schnitzeljagd“ – entweder selbst organisiert oder von einem professionellen Anbieter. Hier ist das so genannte „Geocaching“ beliebt, bei dem Aufgaben gelöst und mit GPS-Unterstützung nach einem Schatz gesucht wird. Und beim „Krimi Geocaching“ können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten als Detektive beim Lösen eines fiktiven Kriminalfalles beweisen.

Auch Stadtführungen und Stadtralleys gibt es speziell für Kinder und Jugendliche – aber vielleicht machen Sie auch einfach einmal eine gemeinsame Stadtrundfahrt und erfahren dabei Neues über altbekannte Orte in Ihrer Heimatstadt. Und bei den „Free Alternative Walking Tours“, die es mittlerweile in vielen Städten weltweit gibt, bieten Studenten Stadtführungen an, die nicht nur die Hauptsehenswürdigkeiten abklappern, sondern auch an außergewöhnlichen Orten Station machen und individuelle Geschichten im Programm haben. Die Führungen sind kostenlos – ein kleines Trinkgeld ist aber natürlich immer gern gesehen.

Denn es sind nicht nur die Sehenswürdigkeiten, die eine Stadt ausmachen. Die kostenlose App für Kinder „Stadtsache“ gibt zum Beispiel Anregungen, wonach man sonst noch Ausschau halten könnte. Mit dieser App kann man das eigene Viertel erkunden, mit Fotos dokumentieren, bewerten und kommentieren. Es gibt Fragen und Aufgaben, wie zum Beispiel „Wo ist die Stadt zu laut?“, eine Suche nach falsch zusammengesetzten Pflastersteinen oder Pflanzen, die aus Mauerritzen wachsen.

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